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Je mehr man darüber
nachdenkt,
- wie die eigene Meinung zu Stande gekommen
ist,
- bis zu welchem Grad sie wirklich auf
unantastbaren Grundlagen beruht,
desto seltener
wird man sagen können:
"Genau so und nicht anders."
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Meine "Meinung"
ist also bestenfalls eine Abbildung von Realität unter
subjektiven Voraussetzungen (Erziehung, Umfeld u.v.m.). |
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Andere Meinungen sind ebenfalls
Abbildungen von Realität unter subjektiven,
aber anderen Bedingungen.
- Ich kann mein Bild von Realität
nicht mit der (mir nicht gegebenen) objektiven Realität
vergleichen,
- aber ich kann mein Bild mit dem anderer
vergleichen.
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Nur
durch den Vergleich mit anderen Abbildungen kann ich den "Abbildungsfehler"
in meiner eigenen erkennen und schrittweise korrigieren. |
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Nur aus dem Vergleich unterschiedlicher
Positionen kommt man der Realität näher,
indem man nach einer gemeinsamen Mitte
sucht. |
Eine meiner Annahmen, bei der
sicher viele einen ausgeprägten Diskussionsbedarf empfinden,
ist mein Glaube an einen persönlichen Gott.
Für mich ist es selbstverständlich, jedem das Recht
zuzugestehen, hier anderer Meinung zu sein. Ich kenne jedoch
kein Argument, das mich überzeugt, gesunder Zweifel und
Glaube schlössen sich aus, oder man könne nicht
gleichzeitig "Philosoph"und Christ sein. |
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